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Manfred Waba  BÜHNENBILDNER

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Carmen > Bühnenbildner

Seit über einem Jahrzehnt ist der „künstlerische Tausendsassa“ Bühnenbildner der Opernfestspiele St. Margarethen - jedes Jahr schafft er dort unvergleichliche Schauplätze und spielt seine kreativen Qualitäten aus. Im ersten Jahr bei „Nabucco“ (1996) zauberte er aus Requisiten Räume, baute für das Bühnenbild ein Holzgerüst und bestückte es mit einer Steinmaske. Im Jahr darauf folgte mit „Aida“ eine große Bühne, in deren Mitte ein riesiger Tempel thronte. Zum Erfolg wurde das Ganze nicht nur wegen der Elefanten, die als Statisten über die Bühne marschierten, sondern auch wegen Wabas pyrotechnischem Spektakel.

Sehr präzise plant er die Wirkung der Effekte wie Projektionen und Explosionen auf der Bühne. Über die Jahre entwickelte sich ein eigener Stil, eine eigene Handschrift, die Regisseur Prof. Robert Herzl als „szenischen poetischen Realismus“ bezeichnet. Obwohl die Arbeit publikumsorientiert ist, hat Manfred Waba Demut vor dem Werk und Ehrfurcht vor den Zuschauern.

Aber nicht allein als Bühnenbildner hat sich Manfred Waba durch die Opernfestspiele St. Margarethen einen Namen gemacht. In den letzten Jahren konnte er dort als Regisseur in „Papagenos Opernwelt“ brillieren. Mit seiner Regiearbeit zu Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ (2006) und zuletzt mit einer gelungenen Inszenierung zu Alexander Blechingers „Max & Moritz“ (2008) konnte er das junge Publikum begeistern. Bereits die Inszenierung von „Die Zauberflöte“ in Hanoi/Vietnam (2006), bei der Manfred Waba Regie führte und darüber hinaus auch für Bühnenbild und Effekte verantwortlich zeichnete, war von Erfolg gekrönt. Manfred Waba hat mit seinem Schaffen, den Aufführungen im Römersteinbruch St. Margarethen, einen unverwechselbaren und wesenseigenen Stil geschenkt.

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