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La Traviata > Giuseppe Verdi

Leben und Werk des Komponisten
(1813 - 1901)

Giuseppe Verdi 

Verdi
Giuseppe Verdi wurde am 10. Oktober 1813 in Roncole, einem kleinen Dorf in der heutigen Provinz Parma geboren und wuchs in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Doch seine musikalische Begabung blieb seinen Eltern nicht verborgen. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Verdi von Kirchenorganisten in Roncole und Busseto.


Antonio Barezzi, ein Kaufmann im benachbarten Dorf, war von seinem Talent so beeindruckt, dass er ihm das Studium am Konservatorium Mailand finanzierte. Nach Abschluss seines Studiums kehrte Verdi nach Busseto zurück und wirkte dort als Kapellmeister. Er heiratete Margherita, die Tochter von Barezzi.

Drei Jahre später, im Oktober 1839, kam er gemeinsam mit seiner Familie wieder nach Mailand, wo seine erste Oper "Oberto“ Premiere hatte und erhielt aufgrund des Erfolges einen Vertrag für drei weitere Jahre.

In den Jahren 1838 bis 1840 starben beide Kinder und seine Frau und die Premiere seiner zweiten Oper "Un giorno di regno“ wurde zum Fiasko. Verdis berufliches als auch privates Leben lag in Scherben. Doch der Intendant der Scala hatte weiterhin Vertrauen in Verdi und wurde am 9. März 1842 beim triumphalen Erfolg der Oper „Nabucco“ an der Scala in Mailand dafür belohnt.

In diesem Jahrzehnt wurde Verdi zu einem Kenner großer Literatur. Es gelang ihm, die Dramatik von Hugo "Ernani" (1844) und "Rigoletto" (1851), von Schiller ("Luisa Miller" (1850) und Shakespeare "Macbeth" (1847) in eine einzigartige Atmosphäre seiner Opern zu übermitteln.

Seine folgenden Opern, "Les vêpres siciliennes" (1855), "Un ballo in maschera" (1859), "Don Carlos" (1867) und "Aida" (1871) waren vom Einfluss der französischen Grand Opéra und besonders von Giacomo Meyerbeer stark gezeichnet. Der Meister der Oper nahm nun nur noch für ihn interessante Aufträge an und verbrachte die restliche Zeit als wohlhabender Mann auf seinem Anwesen nahe Busseto. So kam es, dass er erst wieder zehn Jahre nach seiner letzten Oper als Komponist tätig wurde und Simon Boccanegra (1881), Otello (1887) und Falstaff (1893) schuf.

Giuseppe Verdi gilt als einer der größten Meister der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts und dominierte diese über 50 Jahre. Mehr als 30.000 Leute sollen ihm am 27. Jänner 1901 in Mailand die letzte Ehre erwiesen und spontan „Va pensiero“ aus „Nabucco“ angestimmt haben.


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